Ärzte Zeitung, 25.08.2010
 

22-Jähriger wagte neue These für Erbkrankheit

HAMBURG (ars). Ein erst 22 Jahre alter Doktorand hat den mit 50 000 Euro dotierten NCL-Forschungspreis erhalten. Matthew Micsenyi aus Bronx habe einen neuen Ansatz in der Ursachenforschung gefunden, teilt die NCL-Stiftung in Hamburg mit.

NCL steht für Neuronale Ceroid Lipofuszinose, eine erbliche lysosomale Speicherkrankheit, die nach Verlust von Seh-, Sprach- und Gehfähigkeit zum frühen Tod führt. Micsenyi hatte außer der Autophagozytose auch das Ubiquitin-Proteasom- System in die Pathogenese einbezogen, die bewirkt, dass die Zellen am eigenen "Müll" ersticken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gegen Husten taugen Medikamente wenig

Abwarten und Tee trinken, mehr wollen US-Experten gegen erkältungsbedingten Husten nicht empfehlen. Allenfalls etwas Honig bei Kindern halten sie noch für geeignet. mehr »

Erst krebskrank, dann Hypertoniker

Überlebende von Krebserkrankungen in der Kindheit tragen ein erhöhtes Hypertonierisiko: Im Alter von 50 Jahren sind 70 Prozent betroffen. mehr »

Macht das Stadtleben krank?

Stadtluft kann Schizophrenie begünstigen, glauben Wissenschaftler. Ein Chefarzt der Charité fordert deshalb eine Public-Mental-Health-Strategie für urbane Räume. mehr »