Ärzte Zeitung, 13.01.2011

Erfolg mit DNA-Bluttest auf Down-Syndrom

LONDON (ple). Per DNA-Test an Zellen aus dem Blut Schwangerer lässt sich ein Down-Syndrom pränatal recht sicher diagnostizieren (BMJ online). Das haben Forscher in Großbritannien, in China und in den Niederlanden herausgefunden.

Mit einer von zwei geprüften DNA-Nachweismethoden gelang es in der Pilotstudie mit fast 580 Schwangeren im ersten Trisemester, die Trisomie 21 mit einer Sensitivität von 100 Prozent und mit einer Spezifität von fast 98 Prozent zu diagnostizieren.

Das entspricht einem positiven prädiktiven Wert von 96,6 Prozent. Ein solcher Test könnte helfen, etwa Amniozentesen zu reduzieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »