Ärzte Zeitung, 31.01.2011

Gute Ehe hält körperlich und geistig gesund

CARDIFF (ars). Von einer langjährigen guten Ehe profitieren beide Partner auch gesundheitlich. Und dieser Nutzen nimmt im Lauf der Zeit noch zu. Bei Frauen beugt sie psychischen Störungen vor, wahrscheinlich, weil sie sich für die Beziehung einsetzen, vermuten Forscher aus Cardiff (Student BMJ 2011;19: d404).

Männer dagegen schützt eine vertraute Partnerschaft vor internistischen Erkrankungen, eventuell dadurch, dass die Gattin sie zu einem gesünderen Lebensstil animiert.

Verheiratetsein ist aber nicht per se günstig: Alleinstehende sind psychisch gesünder als Menschen in konfliktträchtigen Beziehungen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »