Ärzte Zeitung, 12.07.2011

Streptokokken - Auslöser für Zwangsstörungen?

DRESDEN (eb). Wissenschaftler des Uniklinikums Carl Gustav Carus in Dresden erforschen im Rahmen der europaweiten Studie EMTICS, inwieweit autoimmunologische Prozesse als Folge einer Streptokokkeninfektion sich stark wiederholende Verhaltensweisen wie Tics und Zwangsstörungen auslösen können.

Der Verdacht eines solchen Zusammenhangs bestehe schon länger, teilt die Universität mit. Streptokokken lösen vermutlich Schwellungen und Entzündungsprozesse in bestimmten Gehirnregionen aus, die dann wahrscheinlich Neurotransmissionsprozesse verändern und so Tics und Zwangshandlungen auslösen oder verstärken können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »