Ärzte Zeitung, 01.12.2011

Anti-Stigma-Preis für "Tabubrecher"

BERLIN (eb). Dem Aktionsjahr "Tabubrecher" des Beratungscafés unplugged in Mainz ist der DGPPN-Anti-Stigma-Preis 2011 zugesprochen worden.

Mit öffentlichen Veranstaltungen, Videobeiträgen, einem eigenen Tabubrecher-Song sowie einer T-Shirt-Aktion wurde 2011 in der Region Mainz für einen offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen geworben, teilt die DGPPN mit.

Das Beratungscafé unplugged, das die Initiative gestartet hat, wird von der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen getragen und bietet seit Oktober 2005 jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen zwischen 16 und 27 Jahren einen Rückzugsraum sowie zahlreiche Beratungs- und Freizeitangebote.

Die DGPPN vergibt den Preis in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit in Berlin und dem Antistigma-Verein "Open the doors e.V.". Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird von Sanofi-Aventis gestiftet.

Die DGPPN unterstützt den Preis mit 1000 Euro. Die Preisverleihung fand am 24. November im Rahmen des diesjährigen DGPPN-Kongresses in Berlin statt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Frauen leben länger, Männer glücklicher

Frauen haben in allen europäischen Ländern eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer, die zusätzlichen Jahre bescheren ihnen jedoch selten Freude. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »

Die Macht der Position

Sexismus im medizinischen Alltag: Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler bricht hier eine Lanze für die Männer. Diskriminierung kennt sie - geschlechtsunabhängig - eher durch einen anderen Faktor. mehr »