Ärzte Zeitung, 22.09.2012

Fatigue-Syndrom

Viren unschuldig

NEU-ISENBURG (ikr). Entgegen bisheriger Annahme haben US-Forscher in einer aktuellen Studie keinen Zusammenhang zwischen dem chronischen Fatigue-Syndrom und den beiden Virusarten XMRV (Xenotropic murine leukemia virus-related virus) und pMLV (polytropic murine leukemia virus) gefunden.

Die Autoren um Professor Ian Lipkin von der Columbia University in New York haben bei 147 Patienten mit chronischen Fatigue-Syndrom und 146 Menschen ohne das Syndrom Blutproben entnommen und nach Genen gesucht, die spezifisch für die beiden Viren sind (mBio® 2012, online 18. September).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »