Ärzte Zeitung, 19.11.2012

Umgewandelt: Stammzellen in nervenähnliche Zellen

DRESDEN. Einem Forscherteam unter Leitung von Dr. Monika Ehrhart-Bornstein vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden ist es weltweit erstmals gelungen, menschliche Vorgängerzellen der Nebenniere zu isolieren und in nervenähnliche Zellen umzuwandeln (Stem Cells Trans Med; published online 29. Oktober).

Das Ergebnis könnte neue Wege zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson eröffnen, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums.

Langfristiges Ziel ist, in nervenähnliche Zellen umgewandelte Stammzellen den Erkrankten zurück zu transplantieren. Die jüngsten Ergebnisse kommen dieser Therapieoption einige Schritte näher. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn bringt TSVG im Kabinett auf den Weg

13.25 hDas Kabinett hat heute Morgen den Entwurf des TSVG durchgewunken – mit einigen Änderungen – auch zugunsten der Ärzte. mehr »

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »