Ärzte Zeitung, 26.02.2013

Marathon und Co

Ausdauersport vergrößert Hirnareale

LEIPZIG. Mediziner der Universität Bochum haben entdeckt, dass Leistungssportler mehr graue Substanz in bestimmten Hirnregionen haben als Nichtsportler.

Ob das die Leistung des Arbeitsgedächtnisses steigert, wollen die Wissenschaftler mit weiteren Untersuchungen prüfen.

Ihre detaillierten Ergebnisse stellen die Bochumer Forscher um Professor Dr. Tobias Schmidt-Wilcke auf der 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) vor, die vom 21. bis 23. März in Leipzig stattfindet, teilt die DGKN mit.

Mit Hilfe der Kernspintomografie machten die Forscher Aufnahmen der Gehirne von 26 Leistungs- und 12 Nichtsportlern. Bei den Sportlern handelte es sich um 13 Kampf- und 13 Ausdauersportler, vor allem Marathonläufer und Triathleten. (eb)

Weitere Informationen unter: www.dgkn-kongress.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »