Ärzte Zeitung, 15.04.2015

Mikroblutungen

7 Tesla MRT identifiziert Hirntraumen

ESSEN. Bei einem Drittel der Hochrasanz-Traumen, etwa durch Autounfälle, waren die Hirnverletzungen bislang nicht nachzuweisen.

Nun belegt eine Pilotstudie, dass sich die Identifikation der Mikroblutungen mit einem 7 Tesla Ultrahochfeld-MRT statt des üblichen 3 Tesla-MRT entscheidend bessert (PLoS ONE 2015; 10(3): e0122329, online 20. März).

Bei zehn Probanden mit bekannten Verletzungen im Alter von 20 bis 74 Jahren wurden die beiden Stärken verglichen, wie die Universität DuisburgEssen mitteilt.

Den Vorteil der neuen Methode führen die Forscher darauf zurück, dass der Suszeptibilitätseffekt der Blutabbauprodukte - also ihre Magnetisierbarkeit - mit der Magnetfeldstärke zunimmt. Außerdem erlauben die 7 T MRT-Aufnahmen eine höhere räumliche Auflösung. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weg frei für GroKo-Gespräche – Schulz verspricht Nachverhandlungen

Es war eine Zitterpartie: Weniger als 60 Prozent der SPD-Delegierten auf dem Parteitag stimmten Gesprächen zur Bildung einer große Koalition zu. Nun soll weiterverhandelt werden – auch in Sachen Gesundheit. mehr »

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »