Ärzte Zeitung, 23.04.2015

Hirndoping

Teilnehmer für Studie gesucht

MAINZ. Wie kommt ein Mensch auf die Idee, Medikamente oder Drogen einzunehmen, um mehr leisten zu können? Wo informieren sich die Konsumenten über die Substanzen? Welche Rolle spielen Ärzte beim Thema "Hirndoping"?

Solchen Fragen widmen sich Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität undder Universitätsmedizin Mainz im Projekt "Pharmakologisches Neuroenhancement - Zwischen planbarem Wissenstransfer und nicht intendierten Rückwirkungen".

Ziel ist es, den Wissenstransfer systematisch zu untersuchen und hinsichtlich seiner gesellschaftlichen Auswirkungen zu analysieren. Die Forschungsergebnisse sollen der Prävention von Hirndoping dienen.

Für die Studie suchen die Forscher noch Teilnehmer, die bereits verschreibungspflichtige Medikamente und/oder illegale Drogen zum Hirndoping eingenommen haben, ohne dass dafür eine medizinische Indikation vorlag, teilt die Universitätsmedizin Mainz mit. (eb)

Interessierte können sich per E-Mail wenden an: befragung-pne@uni-mainz.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In welchem Alter die Lust an Bewegung schwindet

Kinder bewegen sich viel, rennen und toben gerne. Das ändert sich, wenn sie älter werden. Bislang dachte man, dass der Wandel mit der Pubertät einsetzt – doch weit gefehlt. mehr »

Ärzte wollen nicht klein beigeben

Beim bundesweiten Protesttag gegen das Terminservicegesetz haben sich niedergelassene Ärzte über alle Fachgruppen einig in ihrer Ablehnung gezeigt. mehr »

66 Prozent nutzen Dr. Google

Die Deutschen shoppen online gerne und schreiben Mails – doch auch Gesundheitsthemen liegen hoch im Kurs, wie das Statistische Bundesamt belegt. Dabei unterscheiden sich die Interessen der Geschlechter voneinander. mehr »