Ärzte Zeitung, 22.05.2015

Luzides Träumen

Wer nachts klar träumt, kann auch tags klar denken

BERLIN. Luzides Träumen ist mit guter Metakognition verknüpft, der Fähigkeit also, das eigene Denken zu reflektieren.

Forscher aus Berlin haben mit MRT nachgewiesen, dass bei Klarträumern das vordere Stirnhirn vergrößert ist, das als Kontrollinstanz bewusste kognitive Prozesse steuert und damit für die Metakognition wichtig ist (J Neurosci 2015, 35(3): 1082-1088).

Klarträumer könnten ihre Träume steuern, in sie eingreifen oder aussteigen, wird in einer Meldung des Deutschen Grünen Kreuzes erläutert.

Ihnen sei bewusst, dass sie träumen, und sie könnten die Handlung wie aus der Vogelperspektive verfolgen.

Die meisten Menschen mit diesem Talent erleben einige Mal jährlich einen Klartraum, nur wenige fast jede Nacht. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »