Ärzte Zeitung, 03.06.2015

Verpflegung von Senioren

smoothfood bei Kau- und Schluckstörung

NEU-ISENBURG. Kau- und Schluckstörungen sind gerade bei Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen gut bekannt. So hätten etwa zwanzig Prozent der Senioren in stationären Einrichtungen Kaubeschwerden, etwa durch schlecht sitzende Prothesen oder Mundtrockenheit.

Und Schluckstörungen seien ein häufiges Problem etwa bei Demenz, erinnert Gabriela Freitag-Ziegler, Bonn (Ernährung im Fokus 2014; 11-12; 358-362).

Im Zusammenhang mit einer adäquaten Ernährung Betroffener weist die Diplom-Ökotrophologin auf das smoothfood-Konzept hin, das das Unternehmen biozoon Food Innovations GmbH in Zusammenarbeit mit Heimköchen entwickelt habe.

Es verbinde klassische Zubereitungsarten herkömmlicher Lebensmittel mit Texturgebern zum Andicken, Gelieren oder Aufschäumen: Rohe, gegarte, frische oder gefrorene Lebensmittel werden durch Schneiden, Mixen, Pürieren, Passieren, Pacossieren (tiefgefrorene Lebensmittel werden zu einer feinen Mousse püriert) oder Aufschäumen in eine geschmeidige Konsistenz gebracht und lassen sich danach formen - auch so, dass das Ergebnis - optisch ansprechend - dem ursprünglichen Produkt ähnelt. (mal)

Infos im Web: www.smoothfood.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Diabetischer Fuß – Behandlung nicht kostendeckend?

Fußamputationen werden im DRG besser vergütet als deren Verhinderung. Und die Honorierung von Fußambulanzen in der Regelversorgung reicht hinten und vorne nicht. mehr »

Das bringt die Bürokratie-Reform den Ärzten

Bürokratie abbauen: Dieses Ziel will die Bundesregierung vorantreiben. Ein aktueller Gesetzentwurf enthält aber auch steuerliche Elemente, die für Ärzte interessant sind. mehr »

Wenn das Zittern mit 14 beginnt

Parkinson mit 14 Jahren? Da kam kein Arzt drauf. Und so begann für die heute 37 Jahre alte Nadine Mattes eine 15 Jahre währende Odyssee, bis die Diagnose feststand. mehr »