Ärzte Zeitung online, 17.07.2019

Guillain-Barré-Syndrom

Zahl der GBS-Fälle in Peru steigt weiter

SOLNA. Nachdem aus Peru für 2019 eine ungewöhnlich hohe Zahl von Fällen des Guillain-Barré-Syndroms (GBS) gemeldet wurde, hat sich die Zahl der Erkrankten weiter erhöht.

Wie die Europäische Seuchenbehörde ECDC meldet, gebe es mittlerweile 653 Fälle (Stichtag: 3. Juli), zehn Menschen seien gestorben. Der bisherige Höchststand an Fällen wurde der Behörde zufolge vom 3.-9. Juni gemeldet, allein in dieser einen Woche seien es 314 GBS-Fälle gewesen. Seitdem sinke die wöchentliche Fallzahl langsam.

Die Ätiologie ist weiterhin nicht bekannt, die Erkrankung kann durch bakterielle und virale Erreger hervorgerufen werden, darunter das Dengue- und das Zika-Virus. (bae)

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