Ärzte Zeitung, 09.03.2009

Studie zu KHK und Psychotherapie gestartet

MAINZ (eb). In einer aktuellen Studie werden derzeit neue psychotherapeutische Therapie-Ansätze bei Patienten mit Herzerkrankung und depressiven Verstimmungen geprüft.

"Wir bieten erstmals eine gestufte Psychotherapie an", erläutert Privatdozent Matthias Michal aus Mainz. Die Patienten erhalten nicht nur eine antidepressive Behandlung, sondern in der Gruppen- und Einzeltherapie werden gezielt die Probleme von Patienten mit einer KHK und gleichzeitig psychischen Beschwerden angegangen. Die Studie läuft über einen Zeitraum von fünf Jahren und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit gut einer Million Euro gefördert.

An dieser Studie mit dem Titel "Psychotherapie zur Risikoverminderung bei Patienten mit KHK" sind insgesamt zehn klinische Studienzentren beteiligt. An der Universitätsmedizin Mainz hat die Studie gerade begonnen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »