Ärzte Zeitung, 08.12.2009

Blei im Blut drückt auf die Stimmung

MONTREAL (mut). Hohe Bleiwerte im Blut können möglicherweise Depressionen und Panikstörungen auslösen. Darauf deuten Daten einer Studie bei knapp 2000 jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 39 Jahren. Von diesen hatten 6,7 Prozent eine Depression und 2,4 Prozent eine Panikstörung.

In der Quintile mit den höchsten Bleiwerten (über 2,1 μg/dl) war die Rate für Depressionen um den Faktor 2,3, die für Panikstörungen sogar um den Faktor 5 erhöht (Arch Gen Psych 66, 2009, 1313).

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