Ärzte Zeitung, 07.04.2011

Bipolar-Patienten im Alltag stark eingeschränkt

OPORTO (mut). Jeder zweite Patient mit einer bipolaren Erkrankung kann keiner geregelten Arbeit nachgehen, hat Probleme Freunde zu finden oder Schwierigkeiten mit Familienangehörigen. Bei 20 Prozent treffen sogar alle drei Faktoren zu, hat eine Studie der Universität in Granada mit 108 Bipolar-Patienten ergeben.

Die Untersuchung wurde jetzt auf einer Konferenz in Oporto in Portugal vorgestellt. Berufliche Probleme traten vor allem bei Patienten mit ausgeprägten manischen Episoden auf, soziale Probleme bei Patienten mit starken depressiven Phasen und familiäre Schwierigkeiten gingen häufig mit einem Alkoholmissbrauch einher, hat ein Team um Dr. Luis Gutiérrez Rojas berichtet.

Topics
Schlagworte
Depressionen (1287)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Elektrostimulation macht Gelähmten Beine

Querschnittgelähmte können mit Krücken wieder gehen – dank einer individuell angepassten epiduralen Stimulation. Allerdings ist die Therapie nicht für jeden geeignet. mehr »

Orthopäde schwört auf Praxismarketing

Einfach nur Basisorthopädie anzubieten, ist nicht Dr. Jörg Thiemes Ding. Um auf seine Spezialitäten aufmerksam zu machen, setzt er auf ein umfassendes Praxismarketing. mehr »