Ärzte Zeitung, 07.04.2011

Bipolar-Patienten im Alltag stark eingeschränkt

OPORTO (mut). Jeder zweite Patient mit einer bipolaren Erkrankung kann keiner geregelten Arbeit nachgehen, hat Probleme Freunde zu finden oder Schwierigkeiten mit Familienangehörigen. Bei 20 Prozent treffen sogar alle drei Faktoren zu, hat eine Studie der Universität in Granada mit 108 Bipolar-Patienten ergeben.

Die Untersuchung wurde jetzt auf einer Konferenz in Oporto in Portugal vorgestellt. Berufliche Probleme traten vor allem bei Patienten mit ausgeprägten manischen Episoden auf, soziale Probleme bei Patienten mit starken depressiven Phasen und familiäre Schwierigkeiten gingen häufig mit einem Alkoholmissbrauch einher, hat ein Team um Dr. Luis Gutiérrez Rojas berichtet.

Topics
Schlagworte
Depressionen (1279)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »