Ärzte Zeitung, 02.05.2011

Depressive entscheiden besser als Gesunde

BASEL (eb). Patienten mit Depression gehen Denkaufgaben analytischer an und treffen bessere Entscheidungen als Gesunde und auch als Patienten, die sich auf dem Weg der Besserung befinden.

Das ist das Ergebnis einer Studie mit 54 Probanden (J Abnorm Psych 2011, online 18. April). Die Probanden spielten ein Computerspiel, das alltagsnahe sequenzielle Entscheidungsprobleme wie die Vergabe von Parkplatz, Wohnung oder Job simuliert.

Während sich nicht depressive Teilnehmer nur wenige Bewerber ansahen, bevor sie einen von ihnen akzeptierten, suchten Depressive länger und wählten im Mittel die besseren Bewerber aus.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »