Ärzte Zeitung, 12.07.2012

Facebook macht nicht depressiv

MADISON (ikr). Depressiv wegen häufiger Nutzung von Facebook? Einen solchen Zusammenhang konnten Forscher um Dr. Megan Moreno von der University of Wisconsin School of Medicine in Madison (USA) nicht bestätigten.

Sie haben 190 Studenten mehrmals nach der Nutzung von Internet und Facebook befragt. Außerdem haben sie ein Screening auf Depressionen gemacht (Journal of Adolescent Health 2012; online).

Mehr als die Hälfte der Zeit, die die Studenten online waren, verbrachten sie mit Facebook. Es ergab sich jedoch kein erhöhtes Risiko für Depressionen.

Es bestehe kein Anlass zur Sorge, wenn Kinder nicht ihr Verhalten ändern, Freunde haben und Schulleistungen nicht schlechter werden.

Topics
Schlagworte
Depressionen (1287)
Krankheiten
Depressionen (3338)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »

Diabetes-Strategie zum Greifen nah

Der gezielte Kampf gegen Diabetes könnte schon bald konkrete Formen annehmen. Zum heutigen Welt-Diabetestag zeichnet sich zwischen Union und SPD ein Kompromiss für eine nationale Diabetes-Strategie ab. mehr »