Ärzte Zeitung, 12.07.2012

Facebook macht nicht depressiv

MADISON (ikr). Depressiv wegen häufiger Nutzung von Facebook? Einen solchen Zusammenhang konnten Forscher um Dr. Megan Moreno von der University of Wisconsin School of Medicine in Madison (USA) nicht bestätigten.

Sie haben 190 Studenten mehrmals nach der Nutzung von Internet und Facebook befragt. Außerdem haben sie ein Screening auf Depressionen gemacht (Journal of Adolescent Health 2012; online).

Mehr als die Hälfte der Zeit, die die Studenten online waren, verbrachten sie mit Facebook. Es ergab sich jedoch kein erhöhtes Risiko für Depressionen.

Es bestehe kein Anlass zur Sorge, wenn Kinder nicht ihr Verhalten ändern, Freunde haben und Schulleistungen nicht schlechter werden.

Topics
Schlagworte
Depressionen (1279)
Krankheiten
Depressionen (3296)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »