Ärzte Zeitung online, 28.04.2018

Daten von 135.000 Erkrankten

Forscher entdecken 30 neue Gene für Depression

BONN. Ein internationales Forscher-Konsortium hat insgesamt 30 neue Genorte entdeckt, die mit schwerer Depression in Zusammenhang stehen, teilt die Uni Bonn mit. Darüber hinaus bestätigten die Wissenschaftler 14 weitere Gene, die bereits vorher für diese psychische Störung identifiziert worden waren (Nat Genet 2018; online 26. April).

Das Konsortium griff insgesamt auf die genetischen Daten von 135.000 Erkrankten und mehr als 344.000 Kontrollpersonen zurück. "Viele Umweltfaktoren tragen zur Depression bei, aber die Identifikation der genetischen Faktoren stößt die Türen zu den biologischen Ursachen auf", wird Erstautorin Dr. Naomi Wray von der University of Queensland in Australien in der Mittelung zitiert. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »

Mit Herzschwäche auf Reisen - So geht's

Meer oder Berge? Auto oder Flugzeug? Solche Fragen stellen sich für herzinsuffiziente Patienten, wenn sie ihre Urlaubsreise planen. Ärzte sind dann als kompetenter Ratgeber gefragt. mehr »