Ärzte Zeitung, 15.09.2015

Epilepsie

Neues Informationsblatt zum Doose-Syndrom

BERLIN. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum "Doose-Syndrom" über Krankheitszeichen und Behandlungsmöglichkeiten.

Das Informationsblatt steht kostenlos zum Ausdrucken bereit, teilt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) mit. Eltern finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit.

Das Doose-Syndrom ist eine seltene Form der Epilepsie im Kindesalter - ungefähr 1 von 10.000 Kindern ist betroffen. Kennzeichnend ist das Aufreten verschiedener Anfallsformen. Die Muskeln können komplett verkrampfen oder schlagartig erschlaffen. Die Erkrankung beginnt meist im Alter von 1 bis 5 Jahren.

In der Regel sind die Kinder zu Beginn der Krankheit körperlich und geistig altersgerecht entwickelt. Der Krankheitsverlauf ist von Kind zu Kind verschieden. Bei vielen Kindern "verwächst" sich die Krankheit nach mehreren Jahren.

Bei anderen treten Anfälle trotz Behandlung weiterhin auf und die geistige Entwicklung des Kindes wird beeinträchtigt.Als Behandlungsmöglichkeiten kommen Medikamente, Hormone und ketogene Diät infrage.

Da jedes Kind unterschiedlich auf die Behandlung reagiert, sollte diese persönlich auf das betroffene Kind zugeschnitten sein. (eb)

Die Kurzinformation können Sie abrufen unter: http://www.patienten-information.de/kurzinformationen/seltene-erkrankungen/doose-syndrom

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »