Ärzte Zeitung online, 08.08.2018

Online-Befragung

Familienstudie zu Essen, Erbe und Partnerschaft

NUTHETAL. Können Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten unter Einfluss des Partners langfristig ändern? Um dies zu beantworten, hat das Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) gemeinsam mit der Universität Potsdam, der Charité - Universitätsmedizin Berlin und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin im Oktober 2016 die webbasierte NutriAct-Familienstudie ins Leben gerufen (BMC Public Health 2018; online 3. August).

Unter Beachtung von neurobiologischen, psychologischen und sozialen Aspekten wird der Einfluss der Ursprungsfamilie auf das Ernährungsverhalten im Vergleich zur selbst gegründeten Familie untersucht, teilt das DIfE mit. Um Mechanismen der täglichen Nahrungsauswahl zu identifizieren, werden die Teilnehmer über Online-Fragebögen unter anderem zu Essverhalten, körperlicher Aktivität und Lebensqualität befragt.

Zudem analysieren die Forscher verschiedene soziale Übergangsphasen, wie den Eintritt in den Ruhestand. Bis 2021 sollen die Daten von rund 3000 Männern und Frauen zwischen 50 und 70 Jahren erfasst werden. An der Studie können Menschen im Alter von 50 bis 70 Jahren teilnehmen.

Gesucht werden Dreiergruppen bestehend aus: Einem Paar (zwei Teilnehmer) und dem Bruder bzw. der Schwester der Partner (ein Teilnehmer). Weil die Auskünfte zum Ernährungsverhalten über Online-Fragebögen erhoben werden, benötigen die Studienteilnehmer Computerkenntnisse und einen Internetzugang. (eb)

Interessierte wenden sich bitte per E-Mail an: familienstudie@dife.de

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