Ärzte Zeitung, 13.03.2007

TIPPS ZUR PARKINSON DIAGNOSE

Der Ruhetremor bei Parkinson hat eine Frequenz von 4 bis 5 Hertz. Foto: do

Per transkraniellem Ultraschall lässt sich ein Parkinson-Verdacht erhärten. Bei über 90 Prozent der Patienten mit einem idiopathischen Parkinson-Syndrom tritt eine Hyperechogenität in der Substantia nigra auf, hat Privatdozentin Daniela Berg aus Tübingen berichtet.

Mit einem Riechtest kann man ebenfalls gut feststellen ob ein M. Parkinson vorliegt. So können die Patienten viele Gerüche nicht mehr wahrnehmen. Meist kommt es schon lange vor den ersten motorischen Symptomen zu Riechstörungen. Mit speziellen Testbatterien für 50 bis 200 Euro lässt sich die Riechfunktion gut überprüfen, hieß es auf dem Parkinson-Kongress in Ulm. Die abrechenbaren Tests lassen sich einfach von einer Sprechstundenhilfe machen.

Lesen Sie dazu auch:
Dreifachtherapie hält Parkinson jahrelang auf
Klappenfibrosen selten durch Medikation
Frühe Behandlung hält beweglich
Apomorphin-Pen kann Off-Phasen schnell beenden
Parkinson im Web

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Zwei Gläser Wein? Das lass lieber sein!

Wer täglich mehr als zwei Gläser Wein leert, hat ein erhöhtes Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Ob ein Komplettverzicht ratsam ist, bereitet Forschern noch Kopfzerbrechen. mehr »

Warum der Brexit körperlich krank macht

Übelkeit und Kurzatmig: Blogger Arndt Striegler hat mit seiner Hausärztin über seinen Gesundheitszustand und den Austritt aus der EU geredet – und einen Zusammenhang am eigenen Leib festgestellt. mehr »

Nach der Wahl muss Vernetzung auf die Agenda!

Gesundheitsminister Gröhe gibt einen Ausblick auf die nächste Legislaturperiode: Die stärkere Vernetzung der Akteure müsse dann höchste Priorität haben. Der Innovationsfonds soll zur Dauereinrichtung werden. mehr »