Ärzte Zeitung, 19.11.2008

Vermindert Gicht das Parkinson-Risiko?

VANCOUVER (eb). Aus einer kanadischen Bevölkerungsstudie kommen Hinweise, dass eine Gichterkrankung möglicherweise einen protektiven Effekt für Morbus Parkinson hat. Dahinter steckt offenbar die schützende Wirkung von Harnsäure.

Für die Untersuchung wurden die Daten von über 11 000 Patienten mit Gicht und über 56 000 Personen zur Kontrolle berücksichtigt, berichtet Dr. Hyon Choi von der Universität von British Columbia in "Arthritis Care & Research" (59, 2008, 1549). Errechnet wurde aus den Daten, dass die Parkinson-Rate bei Gicht um 30 Prozent vermindert ist.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »