Ärzte Zeitung, 14.02.2011

Stammzellen wandern durch die Nase ins Gehirn

TÜBINGEN (ple). Intranasal verabreichte mesenchymale Stammzellen, die sich in geeigneter Umgebung in Neuronen verwandeln können, lindern offenbar im Tiermodell Symptome der Parkinsonkrankheit.

Nach Ansicht von Wissenschaftlern um die Medizinerin Dr. Lusine Danielyan aus Tübingen haben die ins Gehirn gewanderten Stammzellen eher eine neuroprotektive und antientzündliche Funktion, als dass sie die durch die Neurodegeneration untergegangenen Nervenzellen ersetzten (Rejuvenation Res 2011, online).

Häufige intranasale Applikation der Zellen könnten den therapeutischen Effekt verstärken.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »