Ärzte Zeitung, 04.03.2009

Fördert frühes Rauchen Entstehung von MS?

BALTIMORE (ple). Möglicherweise haben Menschen, die vor dem 17. Lebensjahr zu rauchen anfangen, ein erhöhtes MS-Risiko. Das geht aus einer Studie hervor, die auf der Jahrestagung der US-Neurologen-Gesellschaft in Seattle vorgestellt wurde.

Der Studie zufolge haben diejenigen, die vor dem 17. Lebensjahr mit dem Rauchen beginnen, im Vergleich zu Nichtrauchern ein um das 2,7-Fache erhöhtes MS-Risiko. Wer später anfängt, hat durch das Rauchen kein erhöhtes MS-Risiko.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Stress in der Arbeit, Demenz als Rentner?

Wer sich im Berufsleben sehr gestresst fühlt, baut als Rentner schneller geistig ab. Liegt das tatsächlich an den Arbeitsbedingungen? Forscher sind dieser Frage jetzt nachgegangen. mehr »

Weg mit dem Heilpraktikerberuf!

Die Abschaffung des Heilpraktikerberufes steht im Fokus eines aktuell publizierten Memorandums. Aufgestellt hat die Forderung der neu gegründete "Münsteraner Kreis" um die Medizinethikerin Prof. Bettina Schöne-Seifert. mehr »

Klinikärzte mahnen Diabetes-Screening an

Patienten mit Diabetes müssen länger im Krankenhaus bleiben und haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Tübinger Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass ein Diabetes-Screening für über 50-Jährige sinnvoll ist. mehr »