Ärzte Zeitung, 02.10.2013

Kohortenstudie

Rauchen beschleunigt MS-Verlauf

DRESDEN. Rauchen beschleunigt offenbar die Progression einer MS. Eine Kohortenstudie mit knapp 900 MS-Patienten ergab (Brain 2013; 136: 2298-304).

Wer zum Zeitpunkt der Diagnose qualmte, zeigte später nicht nur eine höhere Krankheitsaktivität. Einen Behinderungsgrad mit einem EDSS-Wert zwischen 4 und 6 Punkten erreichten im Laufe der Studie ein Drittel mehr aktive Raucher und ehemalige Raucher als Niemalsraucher, berichtete Professor Hans Christoph Diener aus Essen.

Wurden nur die aktiven Raucher betrachtet, lag die Rate gar zwei Drittel höher. (mut)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellte sich Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Das Wichtigste der Veranstaltung in 13 Tweets. mehr »

DEGAM fürchtet Rolle rückwärts

Es hakt bei der Umsetzung des Masterplans. Die Fachgesellschaft DEGAM will verhindern, dass zentrale Reformziele verwässert werden. mehr »