Ärzte Zeitung online, 12.02.2019

Grundlagenforschung

Neu entdeckte Immunzellen an Multipler Sklerose beteiligt

FREIBURG. Ein Team von Forschern unter Leitung des Uniklinikums Freiburg hat im Tiermodell nachgewiesen, dass bislang völlig unbekannte Immunzelltypen im Verlauf von Multipler Sklerose (MS) im entzündeten Gehirn zu finden sind.

Der Nachweis sei mittels einer neuen, hochauflösenden Methode zur Untersuchung von Einzelzellen gelungen, teilt die Uniklinik mit.

Auf diese Art hätten die Forscher eine Art Immunzell-Atlas für das Gehirn erstellt.

„Wir haben die Hoffnung, jetzt neue zellspezifischere und nebenwirkungsarme Therapieansätze entwickeln zu können, mit denen sich entzündliche Erkrankungen wie MS behandeln lassen“, wird Projektleiter Professor Marco Prinz vom Uniklinikum Freiburg in der Mitteilung zitiert. (mmr)

Topics
Schlagworte
Multiple Sklerose (780)
Krankheiten
Multiple Sklerose (1246)
Personen
Marco Prinz (10)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freunde hinterlassen Spuren im Gehirn – Rauchen auch

Sport, Alkohol, soziale Kontakte – die Lebensführung spiegelt sich im Gehirn wieder, so eine Studie. Und: Raucherhirne laufen auf Hochtouren. Doch das ist nicht positiv gemeint... mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Am Ende ging es schnell: Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »

GBA warnt Spahn vor „Systembruch“

Der Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr im GBA. mehr »