Ärzte Zeitung, 26.01.2004

WHO forscht zu Schlafstörungen

BONN (dpa). Etwa jeder Fünfte in der EU hat nach Angaben der WHO Schlafstörungen, die Gesundheit und Leistung stark mindern. Den Ursachen der Störungen und ihren meist unterschätzten Folgen für die Gesundheit will die WHO nun auf den Grund gehen.

Vor allem bei jungen Menschen sei eine "dramatische Zunahme" zu verzeichnen, so der Direktor des WHO-Zentrums für Umwelt und Gesundheit, Dr. Günter Klein, bei einer internationalen Tagung in Bonn. Einer Umfrage zufolge klagen etwa 15 Prozent der Schulkinder über Schlafstörungen. Autofahrer mit Schlafstörungen haben einer neuen Studie aus Schweden zufolge ein achtfach höheres Risiko, Unfälle zu verursachen.

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