Ärzte Zeitung, 11.11.2009

Screening auf Schlafapnoe gefordert

NEU-ISENBURG (eb). Nächtliche Atemaussetzer, hinter denen sich eine Schlafapnoe verbirgt, führen häufig zu Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfall und Diabetes. Man geht davon aus, dass in Deutschland bis zu acht Millionen Personen an der Schlafapnoe erkrankt sind, ein großer Teil von ihnen, ohne es zu wissen.

Deshalb fordert der VdK Fachverband Schlafapnoe/Chronische Schlafstörungen: "Das Screening auf eine Schlafapnoe sollte künftig Bestandteil der Diagnostik bei Herzkreislauferkrankungen, bei Schlaganfall und bei Diabetes sein.

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[22.11.2009, 09:53:21]
Erika Derzbach  entspannung.erika@web.de
Schlafapnoe-Screening
Als medizinischer Halblaie kann ich das geforderte Schlafapnoe-Screening unbedingt befürworten, nachdem ich erlebt habe, daß der Vater meiner Kinder beinahe an den Folgen gestorben wäre und durch schnelle Reaktion meinerseits und der behandelnden Ärzte in der Stroke Unit lediglich eine Gehbehinderung und leichte Verlangsamung insgesamt zurückgeblieben sind. Die starke Schlafapnoe, die über Jahrzehnte vom Hausarzt nicht erkannt und nicht behandelt wurde, führte in der Folge zu Hypertonie-Spitzen in den frühen Morgenstunden und diese dann zu einer Gehirnblutung. Wie leicht hätte das tödlich ausgehen können! zum Beitrag »

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