Ärzte Zeitung, 07.06.2010

Schlafstörungen führen zu vorzeitigem Tod

WESTCHESTER (hub). Patienten mit Insomnie habe eine etwa dreifach höhere Sterberate als Schlafgesunde. Das hat eine Kohortenstudie mit über 2200 Teilnehmern in den USA ergeben. 128 Teilnehmer starben innerhalb des 19-jährigen Beobachtungszeitraums. Bei allen Formen der Insomnie war dabei die Sterberate erhöht. Das galt auch, nachdem Faktoren wie etwa Geschlecht, BMI, Diabetes und Herzkreislauf-Erkrankungen berücksichtigt wurden, teilt die US-Schlafgesellschaft mit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »