Ärzte Zeitung, 18.01.2007

"Kiffer" werden immer jünger - mit schlimmen Folgen

DÜSSELDORF (dpa). Das sinkende Einstiegsalter beim Rauchen von Haschisch und Marihuana führt zu immer drastischeren Gesundheitsschäden.

Besonders junge "Kiffer" riskierten lebenslange psychische Störungen, warnten Experten bei einem Kongress der Allgemeinen Hospitalgesellschaft AG in Düsseldorf. Die Hirnschäden von langjährigen Cannabis-Konsumenten ähnelten denen von Demenz- oder Schlaganfallpatienten, sagte der Suchtexperte Professor Frank Löhrer.

Das Einstiegsalter für Cannabis liegt offiziellen Angaben zufolge derzeit bei 16,4 Jahren. Mitte der 90 Jahre betrug es noch 17,5 Jahre.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »