Ärzte Zeitung, 02.06.2008

Frühes Trinken fördert Sucht

ST. LOUIS (Rö). Vermutet wird es ja schon länger - nun hat eine Langzeitstudie mit Frauen in den USA belegt: Wer früh anfängt, Alkohol zu trinken hat ein erhöhtes Risiko, später abhängig zu werden.

Kollegen der Universität von St. Louis in Missouri hatten die Daten von Frauen verglichen, die zwischen 1934 und 1943 geboren waren oder die zwischen 1944 und 1983 geboren waren. Die später Geborenen hatten im Schnitt früher angefangen zu trinken. Parallel dazu wurden sie später häufiger abhängig.

In einer früheren Studie der Autoren hatte sich gezeigt, dass einer von drei, die vor dem 17. Lebensjahr mit dem Trinken angefangen hatten, abhängig geworden war. Von den über 21-jährigen war es nur jeder zehnte.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »