Ärzte Zeitung online, 15.12.2008

Analyse: Kräuterdroge "Spice" enthält künstlich hergestellten Stoff

FRANKFURT/MAIN (dpa). Die als Kräutermischung verkaufte Modedroge "Spice" enthält nach einer neuen Studie eine künstlich hergestellte chemische Substanz aus der Arzneimittelforschung. Bei der Präsentation der von ihr veranlassten Analyse warnte die Stadt Frankfurt am Montag vor der Mischung, die wie Hasch geraucht wird.

Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) empfahl dem Bund, mögliche Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz zu prüfen. Die Kräuter allein hätten keine Wirkung, hieß es. Die Folgen der künstlichen Substanz seien nicht abschätzbar. Nach Angaben der Stadt ist es die erste Studie, die das Geheimnis um "Spice" (Gewürz) lüften konnte.

www.stadt-frankfurt.de

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Drogenbeauftragte warnt vor "Spice" - Behörden untersuchen Modedroge

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