Ärzte Zeitung, 10.02.2011

Hilfsbereitschaft fördert Alkoholabstinenz

NEU-ISENBURG (eb). Abstinente Alkoholkranke, die sich um andere Menschen mit Alkoholproblemen kümmern, haben eine größere Chance, auf Dauer abstinent zu bleiben. Nach Beendigung der Entzugstherapie waren 4 von 10 Alkoholkranken nach einem Jahr noch abstinent, wenn sie Leidensgenossen halfen und ihnen von ihren Erfahrungen berichteten.

Dagegen waren von denjenigen, die sich nicht um andere Alkoholkranke kümmerten, nach einem Jahr nur noch 22 Prozent abstinent. Das hat eine US-amerikanische Studie ergeben (Alcoholism Treatment Quaterly 2011; 29: 23).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »