Ärzte Zeitung, 20.04.2012

Höherer Steuersatz senkt Tabakkonsum kräftig

WIESBADEN (dpa). Die Erhöhung der Tabaksteuer zum Jahresbeginn zeigt deutliche Wirkung: Im ersten Quartal dieses Jahres wurden deutlich weniger Zigaretten und Feinschnitt zum Selbstdrehen versteuert als noch vor einem Jahr.

 Das Statistische Bundesamt bezifferte den mengenmäßigen Rückgang bei den Zigaretten auf 20,9 Prozent, beim Feinschnitt sogar auf 26,9 Prozent.

Die versteuerten Verkaufswerte der Zigaretten sanken um 16,8 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.

Die Kehrseite der Medaille: Mit den darin enthaltenen 3,14 Milliarden Euro Tabaksteuer sanken die Einnahmen aus dieser Steuer in den drei Monaten um 15,9 Prozent.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »