Ärzte Zeitung, 20.06.2012

Tankstellen sollen für Jugend trocken bleiben

FRANKFURT/MAIN (dpa). Tankstellen sollen keine Alkoholquelle für Jugendliche sein. Mit einer "Schulungsinitiative Jugendschutz" (Schuju) will die Branche Verkäufer dazu bringen, sich ihre Kunden genau anzusehen, Ausweise zu kontrollieren und Jugendlichen konsequent keine alkoholischen Getränke zu verkaufen.

"Jugendschutz ist eine gesetzliche und eine moralische Verpflichtung", sagte Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI), am Dienstag in Frankfurt.

Mit dem "Schuju"-Programm seien seit 2007 mehr als 100 000 Mitarbeiter aus Handel, Gastronomie und Tankstellen geschult worden.

Etwa zwei Prozent des in Deutschland verkauften Alkohols werden an Tankstellen abgesetzt, so Brigitte Wortmann von BP.

Die Shops, in denen Getränke, Zigaretten, Zeitschriften und zunehmend Lebensmittel verkauft werden, machten für die Tankstellenpächter etwa 60 Prozent ihres Ertrags aus.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »