Ärzte Zeitung, 26.06.2014
 

Berlin

Jugendliche kiffen und trinken weniger

BERLIN. Berliner Jugendliche rauchen, trinken und kiffen weniger. Das teilte die Berliner Drogenbeauftragte des Landes, Christine Köhler-Azara, anlässlich des Anti-Drogentages mit. Cannabis- und Tabakkonsum sind demnach bei den 15- bis 17-Jährigen rückläufig.

Während im Jahr 2000 fast ein Viertel der Teenies dieses Alters Cannabis konsumierten (24 Prozent), waren es 2012 noch 17,7 Prozent. Tabak rauchen nur noch 11,7 Prozent. Im Jahr 2000 war es jeder Dritte. Auch das Rauschtrinken unter Jugendlichen nimmt den Angaben zufolge ab.

"Diese guten Entwicklungen sind kein Grund, in den Bemühungen zur Prävention des Drogenkonsums und der Bereitstellung von Hilfen nachzulassen", so Köhler-Azara. Sie wies darauf hin, dass der riskante Konsum von Alkohol und der Cannabiskonsum in Berlin nach wie vor weiter verbreitet sind als im Bundesgebiet. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »