Ärzte Zeitung, 28.07.2006

TIP

Opioid-Pflaster abgelöst - was tun?

Gelegentlich löst sich ein Opioid-Pflaster einmal vorzeitig. Fragen besorgte Schmerzpatienten oder Angehörige dann, was zu tun ist, um den Therapie-Effekt zu erhalten, können Sie ihnen erklären, daß sofort ein neues Pflaster in gleicher Dosierung an einer anderen Stelle wieder aufgeklebt werden kann.

Das ähnelt der Situation eines normalen Pflasterwechsels: Denn von dem abgelösten Pflaster besteht noch ein Hautdepot, das langsam resorbiert wird. Parallel dazu beginnt sich das Hautdepot unter dem neuen transdermalen Opioid-Pflaster zu bilden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »