Ärzte Zeitung, 16.06.2009

Aktuelle Leitlinie zu chronischem Unterleibsschmerz

NEU-ISENBURG(ikr). Chronische Unterleibsschmerzen sind oft schwierig zu deuten. Das Risiko für falsche Interpretationen und entsprechend falsche Behandlungen ist hoch. Eine interdisziplinäre Leitlinie soll nun die Diagnostik und Therapie erleichtern.

Experten schätzen, dass in Deutschland etwa zwölf Prozent aller Frauen an chronischen Unterleibsschmerzen leiden. Jüngere sind etwas häufiger betroffen als Ältere, wie die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) mitteilt. Was sind die Ursachen der Symptome? Wie kann man ihnen auf die Spur kommen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es derzeit? Beantwortet werden all diese Fragen in einer Leitlinie, die die DGPFG in Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften erstellt hat.

Die Leitlinie gibt es als Buch: "Chronischer Unterbauchschmerz der Frau", 132 S., 29,90 Euro, Verlag S. Kramarz, ISBN 9-783941-130012

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hepatitisviren lauern auf Fingernägeln und Nagelscheren

HBV-Infizierte sollten ihre Nagelscheren nicht mit anderen teilen – offenbar besteht ein Infektionsrisiko. Auch bei Zahnbürsten und Rasierapparaten gilt Vorsicht. mehr »

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können unter anderem das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Viele Typ-1-Diabetiker erkranken erst im Alter über 30

Typ-1-Diabetes manifestiert sich offenbar öfter im mittleren Alter als bisher gedacht. Dafür spricht eine Analyse von Risikogenen bei britischen Patienten. mehr »