Ärzte Zeitung online, 26.11.2010

Initiative fordert bessere Behandlung von chronischem Schmerz

HAMBURG (dpa). Millionen Patienten in Deutschland mit chronischen Schmerzen werden nach Überzeugung von Fachverbänden nicht angemessen behandelt.

Die am Freitag in Hamburg vorgestellte Initiative "Wege aus dem Schmerz" soll Betroffenen helfen, die richtige Therapie zu finden und fordert Verbesserungen von Politik und Medizin.

Grundvoraussetzung für Erfolge sei, dass chronischer Schmerz als eigenständige Krankheit anerkannt werde, sagten der Präsident der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS), Prof. Rolf-Detlef Treede, und der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS), Gerhard Müller-Schwefe.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stromstimulation hilft Gedächtnis auf die Sprünge

US-Forscher haben mit einer speziellen Wechselstromstimulation das Arbeitsgedächtnis von über 60-Jährigen auf das Niveau von 20-Jährigen gehoben – zumindest für kurze Zeit. mehr »

Aufklärung alleine verpufft

Nicht nur zu Ostern locken Schokolade und Co.: Laut DONALD-Studie liegt der Zuckerverzehr gerade bei Kindern und Jugendlichen noch immer über der WHO-Empfehlung. Forscher sehen hier die Politik in der Pflicht. mehr »

Länger geguckt, eher gekauft

Menschen treffen irrationale Kaufentscheidungen, so eine Studie: Allein eine lange Betrachtungsdauer lässt Personen eher zugreifen – selbst, wenn das Produkt schlecht ist. mehr »