Ärzte Zeitung online, 26.11.2010

Initiative fordert bessere Behandlung von chronischem Schmerz

HAMBURG (dpa). Millionen Patienten in Deutschland mit chronischen Schmerzen werden nach Überzeugung von Fachverbänden nicht angemessen behandelt.

Die am Freitag in Hamburg vorgestellte Initiative "Wege aus dem Schmerz" soll Betroffenen helfen, die richtige Therapie zu finden und fordert Verbesserungen von Politik und Medizin.

Grundvoraussetzung für Erfolge sei, dass chronischer Schmerz als eigenständige Krankheit anerkannt werde, sagten der Präsident der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS), Prof. Rolf-Detlef Treede, und der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS), Gerhard Müller-Schwefe.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »