Ärzte Zeitung, 23.03.2011

Schmerz: Arzt ist nach wie vor wichtigste Informationsquelle

AACHEN (eb). Für Patienten mit chronischer Schmerzerkrankung ist auch in Zeiten des Internets der Arzt immer noch die wichtigste Informationsquelle.

Das hat unter anderem eine Befragung der Deutschen Schmerzliga e. V. aus dem vergangenen Jahr verdeutlicht, an der mehr als 2300 Schmerzkranke teilgenommen haben, heißt es in einer Mitteilung der von Grünenthal ins Leben gerufenen Initiative "Change Pain".

Ärzte sollten sich ihrer entscheidenden Rolle bewusst sein und sie bestmöglich im Sinne des Patienten nutzen, sagte Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Vorsitzender der Initiative und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. (DGS).

Die Befragung habe zudem ergeben, dass 80 Prozent der Schmerzkranken bereits Schwierigkeiten bei der Ausführung normaler Alltagstätigkeiten haben. Viele Betroffene seien aufgrund ihrer chronischen Schmerzen dauerhaft in ihrer Bewegung eingeschränkt.

Ein wichtiges Ziel von "Change Pain" ist es, die Arzt-Patienten-Kommunikation in der Schmerztherapie zu verbessern. Die internationale Initiative wird in Europa von der EFIC (der Dachorganisation der europäischen Schmerzgesellschaften) und in Deutschland von der DGS unterstützt.

www.change-pain.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie man trotz Plätzchen den Kilos trotzt

Ein Lebkuchen hier, ein Dominostein da und dann noch die fette Weihnachtsgans. Forscher geben studiengeprüfte Tipps gegen den üblichen Gewichtszuwachs an den Feiertagen. mehr »

Psychotherapeuten werfen der Koalition Diskriminierung vor

15:07Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das TSVG. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »

Zwei AOKen geben Zusatzbeitrag preis

Nach und nach geben die Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt – nun taten dies die AOK Baden-Württemberg und AOK Nordwest. Es zeichnen sich sinkende Zusatzbeiträge ab, aber nicht bei jeder Kasse. mehr »