Ärzte Zeitung, 30.05.2011

Nachwuchs-Preis Schmerz geht an drei Forscher

NEU-ISENBURG (eb). Das pharmazeutische Unternehmen Janssen-Cilag GmbH zeichnete auch in diesem Jahr wieder drei Nachwuchswissenschaftler für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Schmerztherapie mit dem NachwuchsFörderPreis Schmerz aus. Geehrt werden Dr. Martin Diers vom Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, Dr. Christoph Ziskoven von der Klinik für Orthopädie an der Universität Düsseldorf sowie Dr. Kerstin Kempf vom Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum Sana Kliniken in Düsseldorf. Der Förderpreis wird damit zum vierten Mal verliehen und gibt damit junger Wissenschaft "ein Gesicht", wie das Unternehmen mitteilt. Die Verleihung der mit insgesamt 8000 Euro dotierten Auszeichnung fand traditionell auf dem Zukunftsforum Schmerz statt.

Diers wurde für seine Arbeit "Ist Sehen besser als Fühlen? Neuronale Korrelate der Beobachtung schmerzhafter Stimulationen" geehrt. Ziskoven erhielt den Preis für sein Projekt zur Zytotoxizität von Morphin und Morphinanaloga auf humane Tendozyten. Kempf wurde für ihre Arbeit zu hochfrequenter externer Muskelstimulation zur Schmerzreduktion geehrt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »