Ärzte Zeitung, 20.04.2012
 

Migräne meist ohne erhöhtes Infarkt-Risiko

NEU-ISENBURG (eb). Sichtet man die Literatur und die einschlägigen Studien, so kann man davon ausgehen, dass der Löwenanteil der Patienten mit Migräne definitiv kein erhöhtes Schlaganfall- oder Herzinfarktrisiko hat. Das teilt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) mit.

"Es bestehen also keinerlei grundsätzliche Kontraindikationen für Medikamente oder Hormonbehandlungen", wird Professor Arne May, 1. Vizepräsident der DMKG und Leiter der Kopfschmerzambulanz der Universitätsklinik Hamburg, in einer DMKG-Mitteilung zitiert.

Das absolute Schlaganfall-Risiko für junge Patienten mit einer Migräne mit Aura sei jedoch leicht erhöht.

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