Ärzte Zeitung online, 22.08.2018

Krankenkassen-Daten

Anstieg von Migräne bei jungen Männern

ASCHERSLEBEN. Migräne ist wohl bei jungen Männern auf dem Vormarsch. Laut einer Datenerhebung der KKH Kaufmännischen Krankenkasse sei die Zahl der 15- bis 19-jährigen Männer, die an Migräne leiden, zwischen 2006 und 2016 um rund 40 Prozent gestiegen. Bei den 25- bis 29-Jährigen verzeichnete die KKH ihrer Mitteilung zufolge sogar einen Anstieg um fast 70 Prozent.

Zwar seien nach wie vor etwa zwei- bis dreimal mehr junge Frauen zwischen 15 und 29 Jahren von Migräne betroffen. Hier gebe es aber in den genannten Altersklassen eine deutlich geringere Steigerung von um die 30 Prozent.

Als mögliche Gründe für die zunehmende Migräne bei jungen Männer nennt die KKH etwa Schul- bzw. beruflichen Stress und Leistungsdruck, Schlafmangel, falsche Ernährung, exzessive sportliche Aktivität und lange Zeiten vor Fernseher und PC sowie das Hören von zu lauter Musik. (grz)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »