Ärzte Zeitung online, 14.12.2017

Therapie per Smartphone

Weniger Rückenschmerzen mit Handy-App

TEXT Schmerzen im unteren Rücken können durch eine Therapie per Smartphone verbessert werden, wie eine Studie ergeben hat (JMIR Rehabil Assist Technol 2017; 4(2):e11). Untersucht wurden insgesamt 180 Patienten im Alter von durchschnittlich 34 Jahren, die zwölf Wochen lang die medizinisch geprüfte Rückentherapie-App Kaia nutzten.

Die Patienten durchliefen mit der App täglich ein 15- bis 30-minütiges Training, das sich mittels einer künstlichen Intelligenz stetig an die individuellen Bedürfnisse anpasste. Die Therapie umfasste dabei Bewegungs- und Entspannungsübungen und die Vermittlung von Wissen über die Krankheit und ihre Therapie.

Die Forscher erfassten Nutzungsdauer und Einfluss auf das Schmerzlevel über eine numerische Skala – abhängig davon, ob die Rückenschmerzen akut, subakut oder chronisch waren. Durchschnittlich sanken die Schmerzen von 4,8 auf 3,8 Punkte, wie der Hersteller Kaia Health mitteilt. Bei Nutzern, die die App mehr als 12 Wochen nutzen, sanken die Werte von 4,6 auf bis zu 2,6 Punkte. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schmerzloses Impfen per Pflaster

Forscher arbeiten an Impfpflastern, mit denen sich Vakzinen schmerzfrei applizieren lassen, ganz ohne Nadel. Die Pflaster haben viele Vorteile und könnten für höhere Impfraten sorgen. mehr »

Hier tummeln sich die meisten Hausärzte

Die Arztdichte in einer Region ist relevant für die Entscheidung, wo Allgemeinmediziner sich niederlassen – gerade für junge Ärzte. Unsere Karte des Monats zeigt, wo die Konkurrenz zwischen Hausärzten am größten ist. mehr »

Welche Ärzte die schwierigsten Fälle haben

Welche ärztliche Fachgruppe hat die Patienten mit den komplexesten Fällen zu behandeln? Kanadische Forscher haben dies anhand von speziellen Markern untersucht – und eine Rangliste erstellt. mehr »