Ärzte Zeitung online, 08.08.2017

Unternehmen

Live-Rap zum Tag der Seltenen Erkrankungen

Was bewegt Betroffenen seltener Erkrankungen? Deren Antworten wurden zum "Rare Disease Day Aktion 2017" in einem Live-Rap verarbeitet. Das Video ist jetzt online.

NEU-ISENBURG. "Mit Forschung sind die Möglichkeiten grenzenlos" – unter diesem Motto fand dieses Jahr bereits zum zehnten Mal der internationale Tag der Seltenen Erkrankungen (Rare Disease Day) statt. Sanofi Genzyme nahm dies erneut zum Anlass, den Stimmen von Betroffenen Gehör zu verschaffen. Was bewegt Betroffene? Was verbinden sie mit dem Thema Forschung? Welche grundlegen-den Antworten fehlen? Dazu befragte das Unternehmen Patienten, ihre Angehörigen und Ärzte.

Das Ergebnis ist ein Musikvideo mit dem Titel "Nicht aufgeben". Aus den über 300 im Vorfeld von den Mitarbeitern des Unternehmens gesammelten Worten kreierte das musikalische Improvisationsduo "Toba & Pheel" am Aktionstag live einen Rare Disease Sound – in Form eines Freestyle-Rap, untermalt mit Beatboxing. "Nicht aufgeben" ist dabei die klare Botschaft des gemeinsamen Sounds. Zugleich macht er deutlich darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, den Patienten anzuhören sowie von Beginn an mit einzubeziehen und sich auch unter den verschiedenen Facharztdisziplinen eng auszutauschen.

Ziel ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedürfnisse von Patienten seltener Erkrankungen, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Die Aktion war eine Fortsetzung der letztjährigen Aktion "Ihre Botschaft. Ihre Worte. Unser Song" (www.patients-voice.de). (hub)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Spahn soll Gesundheitsminister werden

Jünger und weiblicher will die CDU-Chefin ihr Kabinett und ihre Partei machen. In Männerhand bleibt das Gesundheitsressort: Jens Spahn soll hier der neue Minister werden. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Praxen und Kliniken melden "Land unter"

Die heftige Grippewelle bringt Arztpraxen und Krankenhäuser an die Kapazitätsgrenzen. Manche Praxen müssen selbst wegen vieler erkrankter Mitarbeiter schließen, Kliniken nehmen teilweise keine Patienten mehr an. mehr »