Ärzte Zeitung, 24.01.2008

Kollagenhydrolysat schützt Knie von sportlich Aktiven

Studie zur oralen Therapie

FORT LAUDERDALE (hub). Die Einnahme von Kollagenhydrolysat wirkt schützend auf die Kniegelenke von sportlich Aktiven. Das hat eine Placebo-kontrollierte Studie mit 147 ansonsten gesunden Teilnehmern ergeben.

Innerhalb des 24-wöchigen Studienzeitraums besserten sich mehrere klinische Parameter bei Teilnehmern der Verum-Gruppe stärker als bei Teilnehmern der Placebo-Gruppe: So verringerten sich Knieschmerzen in der Sportpause mit dem Kollagenpräparat um 1,4 Punkte, mit Placebo nur um 0,9 Punkte - gemessen auf einer visuellen Analogskala. Signifikante Unterschiede zeigten sich ebenso bei Gelenkschmerzen beim Laufen, beim Stehen, beim Tragen von Lasten und auch beim Aufstehen.

Besonders deutliche Unterschiede zwischen den beiden Gruppen gab es, wurden nur die Daten der Teilnehmer mit unspezifischen Gelenkschmerzen ausgewertet. So verringerte sich etwa der Gelenkschmerz in Ruhe mit dem Nahrungsergänzungsmittel um 1,7 Punkte versus 0,9 Punkte mit Placebo. Unterschiede gab es hier auch bei Gelenkschmerzen beim Gehen (minus 1,4 versus minus 0,5) oder bei Knieschmerz im Stehen (minus 1,2 versus 0,5 Punkte).

Die Studiendaten wurden beim Kongress der internationalen Arthrose-Forschungsgesellschaft in Fort Lauderdale in Florida vorgestellt, wie Gelita mitgeteilt hat. Das Unternehmen hat das Kollagenhydrolysat CH-Alpha® im Programm.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »