Ärzte Zeitung, 20.12.2010

Hoher Knoblauchkonsum, weniger Hüftarthrose

NEU-ISENBURG (ikr). Wer viel Knoblauch und Allium-haltiges Gemüse verzehrt, verringert offenbar sein Arthrose-Risiko (BMC Musculoskeletal Disorders online).

Britische Forscher haben das Ernährungsverhalten bei über 1000 weiblichen Zwillingspaaren untersucht. Die Frauen waren im Mittel 59 Jahre alt. Außerdem wurde die Hüfte radiologisch untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass das Risiko für arthrotische Veränderungen an der Hüfte um so geringer war, je höher der Konsum an Knoblauch und anderen Allium-haltigen Nahrungsmitteln wie Zwiebeln und Lauch war.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »