Ärzte Zeitung, 29.01.2007

Selbstauflösende Nägel entwickelt für Chirurgie

HANNOVER (ddp). Forscher der Leibniz Universität Hannover haben für die Knochenchirurgie sich selbst auflösende Nägel und Schrauben aus Magnesium entwickelt. Eine spezielle Beschichtung sorgt dafür, dass die Nägel etwa drei Wochen lang unversehrt bleiben, so lange, bis der nachgewachsene Knochen wieder seine Funktionen übernehmen kann. Danach werden sie vom Körper rückstandslos abgebaut, teilt das Produktionstechnische Zentrum der Universität mit.

Damit ließen sich Komplikationen durch Entzündungen und Folgeoperationen vermeiden. Es gebe zwar bereits Schrauben aus Kunststoff, die vom Körper abgebaut werden, diese seien für große Belastungen wie Beinbrüche aber nicht stabil genug.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »