Ärzte Zeitung online, 04.06.2009

Skifahren ist nicht gefährlicher geworden

WIEN(dpa). Das Skifahren ist in den vergangenen Jahren trotz aller Warnungen internationaler Experten und zahlreicher Berichte über tödliche Unfälle kaum gefährlicher geworden. Zu dieser Einschätzung sind Orthopäden auf einem Symposium im Rahmen des Jahreskongresses europäischer Orthopäden am Donnerstag in Wien gekommen.

Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Ansicht "sinken die Zahlen der Verletzten im Skisport kontinuierlich", betonte der Innsbrucker Unfallchirurg Christian Fink. Die weite Verbreitung von Carving-Skiern habe ebenfalls nicht zu einer Verschlechterung der Lage geführt.

Nach den in Österreich und Deutschland vorliegenden Statistiken hätten die Verletztenzahlen relativ abgenommen. So habe es in Deutschland in der Saison 2007/2008 im Vergleich zu der ersten vorliegenden Statistik von 1979/1980 sogar 50 Prozent weniger Verletzte pro 1000 Skifahrer gegeben. Der Trend für Deutschland und Österreich decke sich auch mit Zahlen aus der Schweiz.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

Kein Frühstück = höheres Diabetes-Risiko

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko für Diabetes. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Gutachter schlagen neuen Pflege-TÜV vor

Weg mit den umstrittenen Pflegenoten, ist das Ziel eines neuen Pflege-TÜVs. Im Mittelpunkt soll nicht mehr die Dokumentation stehen, sondern die Ergebnisqualität stehen. mehr »